Der Mikrochip

microchip1

Der Mikrochip, auch Transponder genannt ist ein elektronisches System zum Markieren von Tieren. Der Transponder wird durch eine sehr scharfe Nadel in das Unterhautgewebe im linken Schulterbereich eingesetzt. Dieser Vorgang ist nicht schmerzhaft und bedarf daher keiner Narkose. Der Microchip ist etwa reiskorngroß und durch seine gewebeverträgliche Glashülle belastet und stört er das Tier nicht. Auf ihm ist eine 12stellige ID-Nummer +3stelliger Ländercode gespeichert. Weltweit erhält jedes Tier eine eigene Kenn-Nummer.

microchip2

Die Kennzeichung dient dem Nachweis des Eigentums (Tierdiebstähle!) und der Abstammung sowie der Rückführung entlaufender Tiere zum Besitzer (TASSO e.V.) ! Sie ist eine zweifelsfreie Zuordnung des Tieres zum Impfpaß. Zusätzlich wird sie im grenzüberschreitenden Verkehr oftmals gefordert, und sie ist Pflicht für Hunde über 20 kg bzw. 40 cm Körperhöhe.

Im Gegensatz zum Mikrochip bringt die Kennzeichnung durch Tätowierung die vor Einführung der Transponderkennzeichnung üblich war, einige Nachteile mit sich:

  • Vorgang ist sehr schmerzhaft (Betäubung aus Tierschutzgründen notwendig)
  • Tättonummern sind häufig nicht gut lesbar
  • Tättonummern sind schlecht zuordenbar
  • Die Tätonummer ist nicht fälschungssicher.